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Letzte Änderung:
16.12.2017, 10:04


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Nachruf Hans Greif

 Am 26. Mai 2012 verstarb plötzlich und unerwartet auf tragische Weise der Geschäftsführer der Teichgenossenschaft Aischgrund.

Hans Greif erlernte den Beruf des Landwirtes und ließ sich dann zum Agrartechniker ausbilden. 1991begann sein Dienstverhältnis beim Maschinenring Höchstadt-Forchheim. Als 2000 der damalige Vorsitzende Hans Scheubel sein Amt in jüngere Hände übergab, war schnell klar, dass die Geschäftsführung in professionelle Hände gelegt werden musste. Mit dem MR Höchstadt-Forchheim war schnell ein Kooperationspartner gefunden. Hermann Groß, Geschäftsführer des Maschinenrings, beauftragte seinen Assistenten, Hans Greif, mit den anfallenden Aufgaben für die Teichgenossenschaft.

Nach Hermann Groß‘ Pensionierung im März 2001 übernahm Hans Greif die Geschäftsführung. Nachdem ein beruflicher Wechsel anstand, sprach der Beirat der Teichgenossenschaft ihm sein vollstes Vertrauen aus und so wechselte 2003 die Geschäftsführung vom MR Höchstadt-Forchheim zur Privatperson Hans Greif. Ein Schritt, der sich für die TG Aischgrund als überaus vorteilhaft auswirkte.

 

Obwohl er als Obstbauer bezüglich Karpfen - außer in kulinarischer Form - wenig Fachkenntnisse besaß, arbeitete er sich innerhalb kürzester Zeit in diese Materie ein. Sein objektiver Blick über den „Teichrand hinaus“ war bei Entscheidungen der Teichgenossenschaft sehr hilfreich. Unermüdlich im Einsatz, war Hans Greif wohl das, was man sehr salopp als „Arbeitstier“ bezeichnete. Bei Anrufen „störte“ man ihn meist bei einer Tätigkeit.

Besonders hervorzuheben war seine Gewissenhaftigkeit und sein Organisationstalent. Die sehr guten Kontakte zu den Landwirten, die er über den Maschinenring hatte, brachte er zum Wohl unserer Genossenschaft gewinnbringend ein. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man innerhalb kürzester Zeit mit Respekt, Hochachtung und vielleicht auch etwas Neid aus den anderen Ecken Bayerns auf die TG Aischgrund und ihren Geschäftsführer blickte. Er gab uns sein Wertvollstes – seine Zeit. Sein Einsatz und seine Persönlichkeit werden uns fehlen.

 

Dass ihm die Geschäftsführung eine Herzensangelegenheit war, bestätigte seine Frau Conny noch einmal kurz nach seinem Tod. Er hinterlässt neben seiner Frau auch noch Julia und Florian, seine Kinder.

Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist uns nur vorausgegangen. 

Für die Teichgenossenschaft Aischgrund

Walter Jakob, 1. Vorsitzender

 

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